Brumaire Verlag
Surplus #11 – Die Kosten des Rechtsrucks
Surplus #11 – Die Kosten des Rechtsrucks
Verfügbarkeit für Abholungen konnte nicht geladen werden
Erscheint am 12.10.2026 – jetzt vorbestellen!
Die Rechten verschärfen die Wirtschaftskrise. Doch eine Politik für Bezahlbarkeit kann sie stoppen.
Editorial
Rechte Rezession
Kein Antifaschismus ohne progressive Wirtschaftspolitik
Wirtschaftliche Unsicherheit, Austerität und steigende Preise haben den Aufstieg der extremen Rechten befeuert. Doch Wachstum allein reicht nicht, um sie zu bekämpfen.
Von Isabella Weber
Wirtschafts- oder Migrationskrise?
Die Rechten gewinnen im Osten Wahlen, weil ökonomische Unsicherheit Menschen anfällig für ihre migrationsfeindliche Ideologie macht. Doch ihr Aufstieg ist kein ostdeutsches Problem.
Von Matthias Ubl
High- und Low-Performer
Entscheidungen von Unternehmen beeinflussen Wirtschaft und Alltag. Wir zeigen eine gute und eine schlechte.
Der Osten braucht Zukunft
Die AfD würde die wirtschaftlichen Probleme in Ostdeutschland nicht lösen, sondern verschärfen.
Von Maurice Höfgen
Verscherbelt, zerschlagen, abgewickelt
Die Treuhand sollte DDR-Betriebe sanieren und in die Marktwirtschaft eingliedern. Am Ende wurde daraus Deindustrialisierung. Sechs Fälle, die bis heute für die Härte der Transformation stehen.
Rechte Realpolitik
Gibt es eine rechte Realpolitik in Wirtschaftsfragen? Ein europäischer Vergleich zeigt: Die Rechten bewegen erstaunlich wenig.
Von Jonas Junack
Die Ökonomie des Faschismus – damals und heute
Die ökonomischen Treiber des historischen Faschismus existieren heute nicht mehr. Was lässt sich aus dem 20. Jahrhundert lernen?
Von Adam Tooze
Das sagt die Wissenschaft …
In unserem Format »Das sagt die Wissenschaft ...« präsentieren wir die wichtigsten Studienergebnisse zum Aufstieg der Rechten.
Sonderwirtschaftszone Silicon Saxony
Rund um Dresden im »Silicon Saxony« entsteht ein neuer Technologieboom. Doch wie passt die internationale Branche zum Rechtsruck in Sachsen?
Von Henrike Müller-Mahn
Der Osten in Zahlen
Ostdeutschland unterscheidet sich wirtschaftlich stark von Westdeutschland: ob Vermögen, Löhne, Industrie oder Kitaplätze – ein Überblick in Zahlen.
Wenn die Stromrechnung radikalisiert
Eine neue Studie wertet die politischen Folgen der Energiekrise von 2022/23 aus. Das Ergebnis: Mit der Stromrechnung stieg auch die AfD-Unterstützung.
Von Eva Kaiser
Ostbeauftragte Kaiser: »Die Regierung hat die falschen Signale gesetzt«
Auch gegen den Reformkurs wählten viele Menschen im Osten die AfD. Die Ostbeauftragte Elisabeth Kaiser (SPD) erklärt im Interview mit Matthias Ubl, was falsch lief.
Wie Berlin einen progressiven Leuchtturm schaffen kann
Rot-Grün-Rot könnte in Berlin ein Leuchtturmprojekt für ganz Europa schaffen. Doch dazu braucht es ein Transition-Team aus progressiven Technokraten.
Von Lukas Scholle
Die großen Hebel
Politische Maßnahmen können das Leben der Menschen fundamental verbessern. Kathrin Sonnenholzner, Claudia Kemfert und Ulrike Herrmann machen Vorschläge.
Der Stimmungskiller des KI-Hypes
Star-Ökonom Daron Acemoğlu ist einer der schärfsten Kritiker einer KI, die nur den Reichsten dient. Deswegen hat der Economist eine Schmierenkampagne gegen ihn lanciert.
Von Daniel Stähr
Sparpolitik ist eine Bedrohung für die EU
Überall wird die Bedeutung einer starken EU beschworen. Doch dafür braucht es eine Abkehr von der Sparpolitik.
Von Achim Truger
Mazzucato: »Regierungen setzen meine Ideen falsch um.«
In ihrem neuen Buch beschreibt Mariana Mazzucato, wie sich Märkte auf Gemeinwohl ausrichten lassen. Im Interview mit Lukas Scholle erklärt sie ihre Vision.
Japan und Deutschland – konservative Geschwister
Japans wirtschaftliche Entwicklung ähnelt der deutschen. Gegen die Krise der Exportwirtschaft macht das Land jedoch vieles besser.
Von Patrick Kaczmarczyk
Es gibt sie, die guten Nachrichten …
Weltweit gibt es immer wieder Beispiele für wirtschaftliche Erfolge. Ob beim Klima, der Besteuerung von Superreichen oder in der Kultur – wir zeigen eine Auswahl.
Von Xenia Miller
Elinor Ostrom – Das Glück der Allmende
Elinor Ostrom widerlegte die berühmte Tragödie der Allmende und erhielt als erste Frau den Wirtschaftsnobelpreis. Ihr Denken ist für die Frage nach den Gemeingütern zentral.
Von Leonhard Kersten
Share
